Posts

26.03.2026 Sitzung laufenthaler Gemeinden betr. die Koordination Fallenstellen

Bild
Der  Einsatz von  Fallen  im Kampf gegen die  Asiatische  Hornisse ist ein kontrovers diskutiertes Thema.  Einige  sehen im sog. „Spring Trapping“ eine gute Möglichkeit, durch das Fangen von Jungköniginnen die spätere Anzahl  an Nestern zu dezimieren .  Andere  sind der Meinung, dass der Beifang durch  nicht-selektive  Fallen der Umwelt  unter Umständen mehr schadet  als ein ganzes Hornissennest. Meine Meinung ist, dass ein  korrekter und verantwortungsvoller  Umgang mit Fallen der Biodiversität zumindest nicht oder nur sehr wenig schadet. Nützen tut es aus meiner Sicht  jedoch nichts , da die Natur bei der Verbreitung der  Asiatischen  Hornisse auf einen ungeheuren  Überfluss an  Jungköniginnen basiert.  Größere  Sekundärnester entlassen zwischen 350 und 500 Königinnen. Davon überleben 95 % den Winter nicht (Kälte, Schimmel und Räuber). Es bleiben also zwischen 18 und 25 ü...

26.03.2026 Der Winter ist zurück

Bild
Wie die Wetterprognosen schon angedeutet hatten, ist der Winter zurück.  Nachtfrost  und Schnee in Liesberg! Es wird noch  mindestens  eine Woche kalt bleiben. Gut,  dass  ich die Honigzargen aufgesetzt habe und die Futtervorräte geprüft und ggf. ergänzt habe.

25.03.2026 Die erste Nestmeldung (#21022) von www.asiatischehornisse.ch in Baselland in 2026

Bild
Heute wurde das erste Nest der  Asiatischen Hornisse  in Oberwil im Baselbiet für das Jahr 2026 gemeldet. Eine Frau hat die Königin zusammen mit den Anfängen eines  Embryonalnests  in einem „Catcher“ gefangen. Man sieht noch deutlich den   Petiolus   (Stiel) und den Zellansatz. Nachstehend ein Bild eines solchen Nests (letztjährig in Blauen/BL).

22.–23.03.2026: Dringende Völkerpflege

Bild
Wie bereits in  vorherigen  Posts beschrieben, ist das heutige Wetter nicht gerade ideal für Bienen und  ImkerInnen . Die relativ warme  Periode  vor ein bis zwei Wochen hat die Völker dazu gebracht,  grosse  Brutflächen anzulegen. Das hat erstens ziemlich  viel  Futter gebraucht und – was sich schlimmer auswirken kann –  die  Brut wird unabhängig vom Wetter nach  der  von der Natur  vorgegebenen  Zeit schlüpfen und die Beute füllen. Wenn man dann nichts gegen die  „Überbevölkerung“  macht,  werden  die Bienen ohne Zweifel zum schwärmen angeregt. Das  heisst im  Klartext: Man muss aufsetzen. Wenn anschliessend eine Schlechtwetterperiode angesagt ist, sollte man unbedingt  den Futtervorrat des vergrösserten Volks  kontrollieren und ggf. nachfüttern. Letzteres ist dann wieder problematisch, weil aufgesetzt wurde und es ein Risiko gibt, dass das Futter  im  Honig lan...

21.-22.03.2026 Zweite Fachtagung "Asiatische Hornissen" im Wallierhof/SO

Bild
Nach langen und intensiven Vorbereitungen  fand am 21. und 22. März die zweite Fachtagung „Asiatische Hornisse“ statt. Der erste Tag  richtete sich gezielt an Mitarbeiter der Gemeinden sowie Vertreter aus Obstbau und Gärtnereien. Als Hauptreferent trat Andreas Presuhn, Biologe, Imker und Hornissenspezialist aus Rheinland-Pfalz, auf. Er beschrieb auf klare und eindringliche Weise die  relevanten  Besonderheiten der  Asiatischen  Hornisse,  den  Verlauf der Invasion sowie die damit  verbundenen  Risiken für Mensch und Tier und die  verursachten wirtschaftlichen Schäden . Anwesend waren am ersten Tag ca. 120 Personen . Der zweite Tag  war die Imkerschaft  gewidmet . Nun war der Hauptreferent Hans-Jörg Schreyer, Imker und Bienenberater aus dem Saarland. Er  imkert  bereits  seit mehreren Jahren  ohne  nennenswerte  Verluste mit bzw. trotz der  Asiatischen  Hornisse. Er hat sich  auf...

16.03.2026 Vortrag "Invasion asiatische Honisse" für den Naturschutzverein Dürnten/ZH

Bild
Auf Einladung des  Naturschutzvereins  Dürnten konnte ich  meinen  Vortrag ‚Invasion der  Asiatischen  Hornisse‘ an  der  GV halten. Im Vordergrund stand die Bedrohung für Mensch und Tier,  insbesondere  der Einfluss auf die Biodiversität. Es waren ca. 40 Mitglieder anwesend, die den Vortrag aufmerksam verfolgten. Anschliessend gab es einige Fragen. Das Tier ist in  dieser  Gegend  nördlich  von Zürich noch  nicht  wirklich  verbreitet .

16.03.2026 Frühlingstrugschluss: Warum das aktuelle Wetter für unsere Bienen ein Risiko ist

Bild
Zurzeit ist das Wetter alles andere als ideal für die Entwicklung der Bienenvölker. Genauer gesagt: Die vorangegangene Schönwetterperiode erweist sich im Nachhinein als eher negativ. Nach der langen Phase mit „T-Shirt-Wetter“ haben die nun herrschenden tiefen Temperaturen einen massiven Einfluss auf die Völker. Das Problem mit dem Drohnenbau Nach dem phänologischen Kalender signalisiert das Blühen der Traubenhyazinthen eigentlich die Erweiterung des Brutnests mit Drohnenwaben. Doch bei der aktuellen Kälte werden die Bienen keine Leerrahmen zu Drohnenwaben ausbauen. Stattdessen belegen sie vorhandene Drohnenzellen oder funktionieren sogar Arbeiterzellen um. Für die Varroa-Kontrolle ist das ein Nachteil: Es ist wesentlich effizienter, die Drohnenbrut ein- bis zweimal durch das Ausschneiden ganzer Rahmen zu entnehmen. Muss man stattdessen „hier und da“ Stücke wegschneiden, ruiniert das auf Dauer das Wabenwerk. Fehlende Erneuerung des Wabenbaus Aus demselben Grund ist es derzeit unmö...