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07.06.2026 Cordovan - Ein besondere Königin

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Heute fand ich in einem Königinnenableger eine besondere Königin. Ihr fehlt durch eine spezielle Genmutation/-kombination die schwarze Pigmentierung. Die betreffende Königin ist orange-lederbraun und dadurch sehr auffällig. Es handelt sich um eine ursprünglich bei italienischen Bienen aufgetretene, rezessive Genmutation, die später auch in andere Rassen eingekreuzt wurde. Wenn diese Eigenschaft auftritt, werden Bienen, es betrifft auch Drohnen und Arbeiterinnen) aus einer solchen Linie "Cordovan" genannt. Weil ich vorhabe, eine Nachzucht mit einer solchen Linie zu versuchen, werde ich in einem späteren Beitrag ausführlich über diese Eigenschaft und die Folgen davon berichten.

06.06.-07.06.2026 Völkerpflege

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Die Pflege der Wirtschaftsvölker beschränkt sich in dieser Jahreszeit auf eine Kontrolle auf Krankheiten und Schwarmneigungen. Dies in erster Linie, weil die abgehenden Schwärme meist zugrunde gehen, wenn sie nicht geborgen werden. Der Verlust an Bienen wird im Volk ziemlich schnell kompensiert, und da es nun am Ende der Trachtzeit durch das heisse Wetter sowieso nicht viel zu holen gibt, ist der Verlust von Bienen für den Imker nicht weiter schlimm. Nicht vorhandene Bienen essen keinen eingelagerten Honig 😊. Da ich nur einmal im Jahr ernte – am öffentlichen Schleudertag am 27. Juni 2026 –, sind die Honigzargen prall gefüllt. Die Wirtschaftsvölker haben jeweils zwei bis drei Honigräume fast komplett gefüllt. Für die Wirtschaftsvölker sollte die Wabenerneuerung nicht vergessen werden. Ich habe in der vergangenen Zeit die Pollenbretter durch Mittelwände ersetzt. Die Bienen haben diese schnell ausgebaut und mit Brut und Pollen gefüllt . Die neuen Waben mit Pollen sind wichtig...

05.06.2026 Forschungsprojekt Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Teil 3

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Heute fand der dritte und für mich letzte Teil des Projekts der FHNW statt. Es gab "Flugtests". Da aber aus regulatorischen Gründen mit der selbstgebauten Drohne nicht geflogen werden durfte, sass einer der Forscher auf einer Leiter und simulierte den Flug. Ein Kollege hatte eine Kugel (siehe die Posts vomn 22. und 30.05.2026) und "spielte" die Hornisse. Die Tests boten eine gute Ausgangslage für "echte" Flugübungen auf der grossen Weide im Erlengebiet. Laut den späteren Berichten waren die echten Tests recht erfolgreich.

05.06.2026 Erlennacht 2026

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Die zweite Auflage der Erlennacht: Durch das gute Wetter fanden viele Besucher den Weg in den Tierpark. Es gab viele Sachen zum Anschauen und Staunen, u. a. die Falknerei Basel. Bei der Kurzführung am Bienenstand gab es über 20 Interessenten. Es wurden viele Fragen gestellt, u. a. auch über die Asiatische Hornisse. Dank der vielen Helferinnen und Helfer wurde es ein super Anlass!

03.06.2026 Asiatisch oder Europäisch?

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Meine Mitstreiterin Maria C. hat ein Nest der asiatischen Hornisse entnommen und etwas sehr Merkwürdiges festgestellt: Das Nest , das eindeutig als „asiatisch“ identifiziert wurde, enthielt eine Königin und acht Arbeiterinnen. Einige der letzten hatten eine Färbung des Hinterleibs , die eher zu einer Europäischen Hornisse (Vespa crabro) passen würde . Die betreffenden Arbeiterinnen hatten jedoch deutlich erkennbar gelbe Beine .   Bild: www.asiatischehornisse,ch   Wissenschaftlich betrachtet können die Tiere keine Hybriden sein  Velutina und Crabro gehören zwar der gleichen Gattung an, sind aber unterschiedliche Arten, die bezüglich Sexualhormonen, Geschlechtsorganen und Verhalten „inkompatibel“ sind und deswegen keine gemeinsamen Nachkommen generieren können.

03.05.2026 Ein Primär-Not-Nest (General Guisan - Strasse, 4054 Basel (25650)) und ein Embryonal-Nest (Feldweg, 4123 Allschwil (26095)) entnommen

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Das Primärnest an der General-Guisan-Strasse wurde vor wenigen Tagen entnommen. Ich bin absolut sicher, dass die Königin, zusammen mit drei toten Jungköniginnen, mitentnommen wurde. Die Bewohnerin hat gemeldet, dass einige Tiere das Nest wieder am Wiederherstellen waren. Zu meinem Erstaunen fand ich 3 Arbeiterinnen zusammen mit einer neue Königin(!) auf dem Nestansatz vor. Ich konnte die Tiere ohne Probleme einfangen. Das Embryonalnest in Allschwil war noch ganz klein und konnte ebenfalls ohne Probleme entnommen werden.