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30.05.2026 Forschungsprojekt Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Teil 2

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Diesmal haben wir versucht, einen Frequenzgeber an einem Tier zu befestigen. Ein solcher Geber besteht aus einem Styroporkügelchen, das mit einer Metallschicht ummantelt ist. Die Farben dieser Beschichtung reflektieren bei LED-Anstrahlung eine ganz bestimmte Frequenz, die von einer Spezialkamera gezielt erfasst werden kann. LEDs und Kamera sind auf einer Drohne montiert, die dem Signal des Frequenzgebers – und damit dem Tier – autonom folgen kann. Heute stand also die „Montage“ des Frequenzgebers (alias „Kügelchen“) auf dem Programm. Aus Praktabilitätsgründen haben wir mit Bienendrohnen begonnen. Der Versuch glückte: Die Tiere konnten trotz des Kügelchens auf dem Thorax problemlos fliegen. Anschliessend folgten Experimente mit Arbeiterinnen der Asiatischen Hornisse. Sowohl das Ankleben auf dem Thorax als auch das Anbinden um die Taille verliefen erfolgreich. In beiden Fällen flogen die Tiere umher und kehrten nach einiger Zeit sogar zum Startpunkt zurück. Auf dem Bild: Die Reflexion, v...

30.05.2026 Entnahme von zwei Primärnestern ( Föhrenweg, 4242 Laufen (25481), General Guisan-Strasse, 4054 Basel (25650)) und ein Embryonalnest (Vierjuchartenweg, 4126 Bettingen (25497)

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Diesmal handelte es sich um zwei Primärnester, eines davon bereits mit acht Arbeiterinnen. Es wird wirklich Zeit, den Schutzanzug einzupacken. Unter dem grösseren Primärnest lagen drei tote Königinnen – wahrscheinlich die Folge von Übernahmeversuchen (Usurpation). Beim Embryonalnest in Bettingen stellte sich heraus, dass uns wahrscheinlich ein Vogel zuvorgekommen ist. Das Nest war zerstört und die Jungkönigin lag mit ausgefressenem Hinterleib auf dem Boden.  

29.05.2026 Klassenbesuch AN die 5/6-Klasse der Primarschule in Liesberg.

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Dieses Mal ein Heimspiel: Ich durfte eine Bienenpräsentation vor der 5./6. Klasse der Primarschule Liesberg halten. Da in wenigen Tagen eine Prüfung zum Thema Bienen ansteht, waren die Schulkinder bereits bestens vorbereitet.  Nach einem theoretischen Teil besuchten wir gemeinsam meinen Bienenstand in Liesberg. Anschliessend ging es für die Honigdegustation zurück ins Schulzimmer. Der Anlass war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.

28.05.2026 ein bereits grösseres Primärnest an der Inzlinerstrasse, Riehen (24987) und ein Embryonalnest an der Lettenackerweg ebenfalls in Riehen (24770) entnommen

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Das Embryonalnest konnte ohne Probleme entnommen werden.  Das Primärnest war schon etwas weiter gediehen und passte nicht in ein Honigglas. Zudem gab es bereits einige aktive Arbeiterinnen auf der Hülle. Ich konnte es trotzdem mit einer schnellen Bewegung in einen Joghurteimer herunternehmen.  Später habe ich es auseinandergenommen und dabei acht Arbeiterinnen und die Königin gefunden. Es gab schon einen grösseren Brutwabenbereich!  Wir müssen langsam die Sicherheitsmassnahmen verschärfen (Schutzanzug und Pudergerät für Aktivkohle)

26.05.2027 Ein Embryonal- und ein Primärnest entnommen: Thiersteinerstrasse, 4153 Reinach BL (24963), Neusatzweg, 4102 Binningen (24973)

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Heute in Reinach ein kleines Embryonalnest entnommen. In Binningen gab es ein Nest in einem Storenkasten . Das Nest war nicht wirklich groß und beinhaltete zu meinem Erstaunen 3 Arbeiterinnen (ein im Flugöffnung sichtbar), die ich mit der später eingetroffenen Jungkönigin einfangen konnte

26.05.2026 Zwei Gruppen von Kindergarten Vereinshaus 1 und 2 in Pratteln

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Heute besuchten mich zwei Gruppen eines Kindergartens in Pratteln . Bei strahlendem Wetter konnte ich die Kinder in die Welt der Bienen einführen. Es hat riesig Spass gemacht.    

24.05.2026 Die Schäferfallen für das Apinella-Programm eingelegt

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Beim Apinella-Programm (vom Bund) legen Imker mit grenznahen Bienenständen von Mai bis und mit Oktober jede zweite Woche eine sogenannte Schäferfalle in die Völker. Mittels dieser Diagnosefallen wird kontrolliert, ob das betreffende Volk mit dem Kleinen Beutenkäfer ( Aethina tumida ) befallen ist. Dieser Parasit ist sehr gefährlich, da er Bienenvölker in wenigen Wochen vernichten kann und – was noch gefährlicher ist – die Larven außerhalb der Bienenvölker im Boden reifen.