Nach unserem Besuch an die Arbeitsgruppe für die Bekämpfung von asiatische Hornissen in Genf (Post vom 27.09.2024) haben wir, Maria C. und meine Wenigkeit, einige Tipps und Tricks betr. die Nestsuche gelernt. Weiter gab es auch noch eigene Entwicklungen, u.a. eine Konstruktion für das gefahrlose Anbinden von Sender ohne den Einsatz von Eis (abgeschaut bei Raphael Baumann aus dem Aargau, Danke!). Da gerade drei passende Meldungen für Baselland vorlagen, beschlossen wir unsere verbesserte Vorgehensweise in die Praxis einzusetzen. Unsere Einsatzgruppe bestand aus Maria C., Pepino B. und meine Wenigkeit. 1. Holgers Bienenhaus in Füllinsdorf Dort gab es einen regen Beflug von Futterresten in APIDEA Futtergeschirr. Nachdem das Markieren von Tiere nicht zu ein brauchbares Resultat geführt hatte, die Tiere kamen nicht oder sehr spät zurück. Deswegen wurde beschlossen, einen Sender einzusetzen. Also haben wir ein Tier einen Sender von Plecotus Solution/D abgebunden und nach eine Ruhe- und ...
Heute war es dann so weit, wir besuchten die Belegstelle, mit dem Ziel die aufgeführten Begattungskästchen zu kontrollieren. Dabei wurde vor allem auf Eier kontrolliert. Gut ausgebaute Waben und Stifte waren ein gutes Zeichen. Weiter wurde die Futterreserve kontrolliert und wo nötig ergänzt. Leider gab es in die zweite Hälfte der Arbeiten einen heftigen Regenschauer. Hoffentlich hat das die kleine Völkli nicht geschadet. Von den 18 aufgeführten Kästchen waren 4 Stück nicht i.O. Wir haben die mitgenommen und werden die darin enthaltene Bienen vor einem Stand abwischen. Wenn die verbleibende 14 Stk. i.O. sind, haben wir, für einen ersten Durchgang, ein gutes Resultat. In die nächste (und letzte Lektion) werden wir dann in der Lage sein, das Brutbild zu kontrollieren und bei gut, die Königin zur Verwertung freizugeben.
Heute gab es in Basel nach einer Kälteperiode mit Schnee fast frühlingshaftes Wetter mit Temperaturen bis zu 10 Grad und viel Sonne. Am Nachmittag haben sich viele Bienen aus dem Stock ins Freie begeben, um die Sonnenwärme zu geniessen und ihre Kotblase zu leeren. Was uns Menschen sicher gefreut hat, könnte eine grosse Gefahr für die Bienen bedeuten! Die relativ hohen Temperaturen werden die Bienen zu verstärkter Bruttätigkeit motivieren. Wenn dann, wie zu erwarten, der Winter zurückkehrt, werden die Bienen sich wieder zu einer festen Wintertraube zusammenziehen und dafür die Brutränder verlassen müssen. Wenn dann der Abstand zum Futter mehr als 2–3 cm beträgt, können sie diesen aufgrund der Kälte nicht mehr überbrücken (Futterabriss). Es besteht die Gefahr, dass sie auf vollen Waben verhungern! Solche „Durchlenzungs-Phänomene“ im Januar sind tückisch. Da die Bienen bei 10 Grad und Sonne in Basel sicher schon mit dem Reinigungsflug begonnen haben, ist auch der Energieverbrauch nun deut...
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