Posts

Es werden Posts vom Februar, 2026 angezeigt.

27.02.2026 "Meine" Storche sind zurück!

Bild
Endlich! Nachdem schon einige andere Storchennester im Park besetzt worden sind, sind erfreulicherweise seit gestern oder heute ‚meine‘ Störche wieder auf dem Nest neben dem Bienenhaus zurück. Für mich bedeutet das, dass das neue Bienenjahr nun endlich beginnt!

27.02.2026 Beobachtungen am Stand: Hummelkönigin, Holzbiene

Bild
Es gab einige interessante  Beobachtungen  am Bienenstand, worüber ich berichten möchte: Eine Erdhummelkönigin hatte sich im Fluglochrechen verfangen und ist leider verendet (ja, zu dieser Jahreszeit gibt es noch keine Arbeiterinnen oder Drohnen). Ich habe sie sichergestellt und werde sie als Anschauungsmaterial präparieren. Hummelköniginnen fliegen, wie die Jungköniginnen der  Asiatischen  Hornisse, ab Mitte Februar. Die Jungköniginnen der  Europäischen Hornisse  fliegen erst etwa zwei Wochen später. Am Wildbienenstand konnte ich eine blauschwarze Holzbiene beim  Prüfen  von  Bambusröhrchen  im Bienenhotel beobachten. Ich hoffe, dass es eine Jungkönigin war und sie vorhat, dort ein Nest zu bauen; das wäre grossartig. Übrigens überwintern bei  der  Holzbiene sowohl die Jungköniginnen als auch die Drohnen; begattet wird dann erst im Frühling. Dieses  Verhalten  ist sehr selten bei  den  Wildbienen!“

25.02.2026 Erste Frühlingskontrolle

Bild
Das Wetter war ungewöhnlich gut für die Jahreszeit. Es herrschten milde Temperaturen, es gab fast keinen Wind und viel Sonne – also ideale Voraussetzungen für die erste Frühlingskontrolle. Ich habe mich sehr gefreut! Trotz des letzten Tages der diesjährigen Fasnacht waren einige Teilnehmer des Grundkurses 2024/2025 dabei. Nach etwas Theorie und  einer  ‚Demo-Kontrolle‘ habe ich  dann den  Stockmeisel  abgegeben Ein Volk am Stand, das in einer DNM-Beute (Deutsch Normalmaß) untergebracht ist, zeigte trotz Sonne keinen Flugbetrieb, was Schlimmes ahnen liess. Es stellte sich heraus, dass es verhungert war; die Waben enthielten keinen Tropfen Futter mehr. Ich hatte es – meiner Meinung nach – zwar richtig eingewintert, aber es war nichts mehr da. Es sah auch nicht danach aus, als sei es ausgeraubt worden. Ich hätte den Futtervorrat früher im Jahr kontrollieren müssen, dann hätte ich das Volk vielleicht noch retten können. So etwas macht mir ein schlechtes Gewissen! Be...

19.02.2026 Vorbereitung Pilotprojekt Bekämpfung Vespa Velutina im Bezirk Sissach

Bild
Aus Imkerkreisen im Bezirk Sissach kam der Wunsch auf, die Suche und Bekämpfung der Asiatischen Hornisse in Eigenregie zu übernehmen. Edi D.L. und Denis G. haben im Namen einer Gruppe von Imkerinnen und Imkern ein Konzept erarbeitet, das am 19. Februar in einer Sitzung dem Amt für Umweltschutz sowie der Koordinationsstelle Bekämpfung BL/BS vorgestellt wurde. Die Initianten stellen sich vor, dass sie sämtliche Meldungen bezüglich Sichtungen im Bezirk Sissach von der nationalen Plattform  asiatischehornisse.ch  erhalten. Mit Unterstützung der Imkervertrauenspersonen würden sie die Nester mittels Triangulation und Telemetrie lokalisieren und anschliessend zeitnah auf der nationalen Plattform melden. Diese Nestmeldungen werden – zusammen mit den auf anderen Wegen gemeldeten Funden – von der Koordinationsstelle bearbeitet und beurteilt. Für die zu entfernenden Nester wird die Behandlung bzw. Vernichtung direkt mit Denis G. vereinbart, der bereits die Ausbildung zum Schädlingsbekämp...

13.02.2026 Koordinationssitzung BL/BS Bekämpfung asiatische Hornissen 2026

Bild
In der heutigen Sitzung wurde die Bekämpfung der  Asiatischen Hornisse  für 2026 vorbereitet. Ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2025 zeigt, dass im Kanton Basel-Landschaft (BL) die effektiven Kosten für die Koordination und Nestentfernung das Budget massiv überschritten haben. Bedingt durch die Anzahl der zu erwartenden Nester wurde seitens BL ein Vorschlag für ein  Prioritätensystem  zur Nestentfernung vorgestellt. Vorrang haben Nester, die eine Gefahr für Menschen darstellen, zum Beispiel in Hecken oder in der Nähe von Kindergärten. Nester in der Nähe von Bienenständen sollen nur unter Mithilfe (und evtl. Mitfinanzierung) der Imker beseitigt werden. Nester fernab von Siedlungen, beispielsweise in Wäldern, haben die niedrigste Priorität. Weiter wurden die Möglichkeiten einer IT-Unterstützung für die Koordinationsstelle besprochen. Dies soll dazu dienen, die mehrere tausend Meldungen effizient zu bearbeiten (Erfassen lokaler Parameter sowie Erstellen von To-do-Listen...

10.02.2026 GV Zuchtgruppe Ergolz

Bild
Heute fand die Generalversammlung der  Zuchtgruppe Ergolz  statt. Sie ist mit über 20 Mitgliedern eine der grössten Zuchtgruppen in der Nordwestschweiz. Ein wichtiges Thema war die Sorge um die Qualität der einzigen A-Belegstelle für die  Carnica-Sklenar-Linie  in der Schweiz. Offensichtlich gab es dort wiederholt zu wenige Drohnenvölker, was den Begattungserfolg erheblich negativ beeinflusst hat. Die Nutzung der A-Station auf der Ostseeinsel  Juist  bietet zwar Hilfe, ist aber mit erheblichem Aufwand für die Vorbereitung, Zollpapiere und den Transport verbunden. Aufgrund dieser Problematik haben einige Mitglieder vorgeschlagen, sich auf den Einsatz der  künstlichen Besamung (KB)  vorzubereiten, einschliesslich der Beschaffung von Material und Instrumenten. Andere Mitglieder äusserten Bedenken – einerseits ethischer Natur, andererseits aus der Befürchtung heraus, dass durch KB-Völker vermehrt Brutkrankheiten verbreitet werden könnten. Letzteres is...

06.02.2026 Erste Sichtung einer Jungkönigin in Basel-Stadt (28782)

Bild
Heute hatten wir die erste Meldung von www.asiatischehornisse.ch einer  herumfliegenden  Jungkönigin aus Basel-Stadt an der Oetlingerstrasse.

05.02.2026 124. GV Bienenzuchtverein Basel-Stadt

Bild
Heute fand die 124. Generalversammlung des Bienenzuchtvereins Basel-Stadt statt. Ein dominantes Thema war die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse. Die weiteren Traktanden – Funktionärsberichte, Wahlen, Ehrungen sowie das Programm 2026 – wurden ordnungsgemäss abgewickelt.

05.02.2026 Nestentfernung in Basel, Grenzacherstrasse (28764)

Bild
Das Nest hing in einem Schwarzdornstrauch auf dem Bahndamm der DB an der Grenzacherstrasse. Nachdem ich das OK vom Betriebsdienst der DB bekommen hatte, habe ich es mit einer Heckenschere und einer Baumsäge im Busch isoliert und konnte es ohne Probleme herunternehmen. Das Nest ist fast unbeschädigt und hat nur kleinere Löcher von Vögeln oder Mardern. Bislang ist noch nichts Lebendiges herausgekommen. Carine V., Leiterin der nationalen Meldestelle, wird das Nest abholen.

03.02.2026 Koordinationssitzung AH Basel-Stadt

Bild
Heute fand eine Sitzung betreffend die  Koordination des Meldewesens  zur Asiatischen Hornisse in Basel-Stadt statt. Die Tatsache, dass verschiedene Ämter für die Meldungen sowie für die  Kosten der Nestbekämpfung  verantwortlich sind, macht die Kommunikation umso wichtiger. So ist das  Kantonslabor Basel-Stadt  für das Geschehen auf  Privatarealen  zuständig, während die  Stadtgärtnerei Basel  die Verantwortung für das  öffentliche Grün  trägt. Weitere Bereiche betreffen die Schulen und Sportanlagen. Neben der Stadt Basel kommen zudem die Gemeinden  Riehen und Bettingen  mit eine eigenen Organisation hinzu. Kurzum: Alles recht kompliziert. Die Neobiota-Spezialisten des Kantonslabors haben ein Organisationsmodell vorgestellt, das sicherstellen soll, dass die einzelnen Bereiche ihre Verantwortung wahrnehmen können und gleichzeitig das  Zusammenspiel funktioniert . Alles in allem eine sehr konstruktive Sitzung!

31,01,2026 Imkergrundkurs 2026/2027, Lektion 2 Aufbau einer Imkerei / Biologie der Honibienen

Bild
Da das Wetter einigermassen passte (Mittagssonne), haben wir im Kurs zum ersten Mal gemeinsam ein Bienenvolk geöffnet. Wir haben die Windel und ein paar Waben angeschaut. Anschliessend haben wir im Lager die gängigsten Beutenmaterialien begutachtet. Ich hatte dazu eine kleine «Ausstellung» vorbereitet. Wir haben die verschiedenen Beutensysteme angeschaut, inklusive APIDEA und MiniPlus. Auch die verschiedenen Schwarmkisten waren ein Thema. Zurück im Kursraum habe ich die Unterlagen verteilt und kurz erläutert. Danach folgte ein Vortrag über die administrativen Pflichten von Imker*innen bei der Anmeldung eines Standes sowie über den Umgang mit den Völkern. Zum Abschluss gab es noch einen kurzen Vortrag über die Biologie der Honigbiene.  Dabei  standen  die Entwicklung der drei Bienenwesen und die Leistungen der Bienenvölker im Vordergrund.